Grundieren: Die Basis eines perfekten Lackaufbaus

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Das Grundieren ist der entscheidendste Schritt beim Beschichten eines Werkstoffs, da es das Fundament für eine perfekte Oberfläche bildet. Wenn jedoch die falsche Grundierung gewählt wird, kann dies oft mit unnötig hohen Kosten und Nacharbeiten einhergehen. In diesem Artikel erfährst du, welche Grundierung du benötigst, wie du sie am besten aufträgst, welche Fehler du vermeiden solltest und vieles mehr.

Stahlträger grundieren
Quelle: pexels.com

Die verschiedenen Untergründe zum Grundieren

Um das Beschichten einer Fläche zu ermöglichen, gibt es für jeden Untergrund eine spezielle Grundierung die besondere und auf den Werkstoff abgestimmte Aufgaben erfüllen muss.

Metall grundieren

Hierbei ist zu beachten, um welche Metalle es sich genau handelt, um die richtige und geeignete Grundierung auszuwählen. Etwa 80% aller Elemente sind Metalle. Dabei unterscheidet man zwischen:

Unedle Metalle, wie Eisen, die anfällig für Oxidation und Korrosion sind. (Im Gegensatz dazu verfügen unedle Metalle wie Aluminium oder Zink über natürlichen Korrosionsschutz und benötigen nicht zwingend eine Grundierung!)

Edle Metalle, wie zum Beispiel Zinn, Kupfer, Silber und Gold, die keinen Korrosionsschutz brauchen und lediglich aus Gründen wie einer besseren Haftung grundiert werden.

Nichtmetalle wie Stahl. Denn bei Stahl ist zu beachten, dass es sich nicht um ein chemisches Element handelt, sondern um eine Legierung aus Eisen und anderen Elementen. Aufgrund seiner Zusammensetzung, die neben Kohlenstoff auch andere Stoffe enthält, kann Stahl nicht den Metallen zugeordnet werden. Dennoch ist eine Grundierung erforderlich, um Haftung sicherzustellen und Korrosion zu verhindern.

Stahl grundieren

Stahl der unter großer Hitze aus Roheisen entsteht, wird aus Eisenerz (Eisenoxid) hergestellt, welches im ungrundiertem Zustand bei Luft dazu neigt sich in den Ursprungszustand (Eisenoxid) zurück zu verwandeln. Dies wird mithilfe einer Grundierung verhindert.

Aluminium grundieren

Aluminium bildet bei Kontakt mit Sauerstoff die sogenannte Aluminiumoxidschicht. Diese fungiert als Schutzschicht und verhindert die Korrosion des Metalls. Ein Nachteil dieser Schicht besteht darin, dass sie sich sehr schnell bildet und mit zunehmender Dicke die Haftung des darauf aufgetragenen Lackaufbaus beeinträchtigt. Daher ist es ratsam, Aluminium möglichst zeitnah nach dem Reinigen und Schleifen zu grundieren.

Zinkblech grundieren

Zinkblech ist Stahlblech, auf dem durch das Galvanisierungs- oder Tauchverfahren in flüssigem Zink eine sehr dünne Zinkschicht aufgebracht wurde. Ähnlich wie Aluminium bildet Zink eine Metalloxidschicht, die Oxidationen verhindert. Zinkblech sollte deshalb ebenso zügig gereinigt, geschliffen und grundiert werden wie Aluminium. Darüber hinaus sollte man Zink niemals mit einer ölhaltigen Grundierung beschichten. Öl und Zink bilden Zinkstearat welches die Haftung auf Zink aufhebt.

Edelstahl grundieren

Edelstahl entsteht durch das Legieren von Stahl und wird dadurch (abgesehen von wenigen Ausnahmen) rostbeständig. Sollte Edelstahl aus ästhetischen Gründen lackiert werden, ist eine Grundierung besonders wichtig, um eine langanhaltende Haftung auf dieser Oberfläche zu gewährleisten.

Chrom grundieren

Chrom ist eine äußerst harte Verschleißschutzschicht, die auf Stahl aufgebracht wird und bis zu 1 mm dick sein kann. Ähnlich wie bei Edelstahl wird diese Schicht aus rein ästhetischen Gründen aufgetragen. Bei der Beschichtung von Chrom ist die Wahl der richtigen Grundierung besonders wichtig, um eine gute Haftung auf dieser Oberfläche zu gewährleisten.

Ebenso von Bedeutung ist das Anschleifen, das aufgrund der Härte dieser Oberfläche mit deutlich gröberem Schleifpapier, wie beispielsweise P180, durchgeführt werden sollte.

Kunststoff grundieren

Kunststoffe erfordern aufgrund ihrer Herstellung eine spezielle Vorbehandlung, um die auf ihrer Oberfläche befindlichen Trennmittel zu entfernen. Zusätzlich müssen Kunststoffe aufgrund ihrer Oberflächenspannung grundiert werden. Diese Oberflächenspannung kann dazu führen, dass falsche Beschichtungen auf Kunststoffen nicht haften und sich leicht ablösen.

Gfk grundieren

GfK steht zwar für „Glasfaserkunststoff“, besteht jedoch aus Epoxidharz und Glasfasergewebe und hat nur wenig mit herkömmlichem Kunststoff zu tun. In den meisten Fällen benötigst du bei GfK keine Grundierung, sondern einen Füller, der nach dem Auffüllen der Poren und Löcher mit Polyesterspachtel, die Oberfläche glättet und Unebenheiten ausgleicht.

Holz grundieren

Beim Grundieren von Holz wird die schwamm ähnlich saugende Eigenschaft gestoppt indem die Grundierung zum Teil in das Holz eindringt und sich verfestigt. Außerdem ermöglicht das Grundieren die Oberfläche zu glätten und diese daraufhin gleichmäßig zu beschichten.

Die verschiedenen Arten von Grundierungen

Bevor du mit dem Grundieren beginnst, spielt als erstes die Auswahl des richtigen Materials eine entscheidende Rolle. Je nach Untergrund und Anforderungen, benötigst du eine geeignete Grundierung die speziell für deine Zwecke zum Einsatz kommt.

Die Vorbereitung

Bevor du mit dem Grundieren beginnst, ist eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds unerlässlich. Je nach Werkstoff gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten.

Bei Metallen: solltest du besonders auf eine Gründliche Reinigung achten. Vor allem um eine fett- und salzfreie Oberfläche zu erhalten. Denn dies führt unweigerlich zu Problemen beim Beschichten und beim gewährleisten der Haftung.

Bei Kunststoffen: solltest du beachten, dass sie aufgrund ihrer Herstellung oft Trennmittel auf ihrer Oberfläche aufweisen, die man sorgfältig mit speziellen Kunststoffreinigern entfernen muss.

Außerdem solltest du berücksichtigen, dass Kunststoffe beim Trockenschleifen nicht nur statisch aufgeladen werden und dadurch mehr Staub anziehen können, sondern sie stellen sich auch an den geschliffenen Stellen auf und werden dort besonders rau. In solchen Fällen kann der „Nassschliff“ mit feinem Schleifpapier hilfreich sein.

Bei Holz: solltest du unbedingt vermeiden, die Oberfläche feucht zu reinigen. Da Holz Flüssigkeiten wie ein Schwamm aufsaugt, empfiehlt es sich, die Oberfläche lediglich mit Druckluft von der sich darauf befindlichen Staubschicht zu befreien und trocken abzuwischen, bevor es grundiert wird.

Die Anwendungstechniken

Das Auftragen der Grundierung kann auf verschiedene Weisen erfolgen.

Mit einem Pinsel:

Die klassische Methode ist das Auftragen mit einem Pinsel. Dabei ist es wichtig, gleichmäßige und schlierenfreie Schichten zu erzeugen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ebenso darf die Qualität der verwendeten Pinsel nicht vernachlässigt werden, da bei minderwertigen oder ungeeigneten Pinseln häufig Borsten während des Auftragens ausfallen.

Mit einer Schaumstoffrolle:

Eine weitere Option besteht darin, die Grundierung zu rollen, wobei man spezielle Schaumstoffrollen verwendet, die extra für Lacke und Grundierungen ausgelegt sind. Diese Technik ist besonders einfach und ermöglicht ein schnelles Auftragen der Grundierung auf etwas größere Flächen.

Mit einer Grundierpistole:

Alternativ kann die Grundierung auch mit einer Grundier- oder Lackierpistole aufgetragen werden.
Besonders geeignet ist diese Methode für große, aber auch stark verwinkelte Flächen oder Untergründe, die eine gleichmäßige und dünne Grundierung erfordern. Durch diese Vorgehensweise lässt sich eine äußerst glatte Oberfläche erzielen, die im Anschluss mit minimalem Aufwand nachbearbeitet werden kann.

Die Trocknungszeit

Nach dem Auftragen der Grundierung ist es wichtig, die angegebene Trocknungszeit zu beachten, bevor die nächste Schicht oder die eigentliche Farbe aufgetragen wird.

Eine zu kurze Trocknungszeit kann zu Problemen führen, während eine zu lange Trocknungszeit die Bearbeitungszeit unnötig verlängert. Des Weiteren beeinflusst die Umgebungstemperatur stark die Trocknungszeit. Beispielsweise verlängert sich diese erheblich bei Kälte.

Die Nachbehandlung

Nach dem Trocknen der Grundierung sollte die Fläche leicht angeschliffen werden, um eventuelle Unebenheiten zu beseitigen und eine glatte Oberfläche zu schaffen.

Nachfolgend besteht die Möglichkeit zur direkten Lackierung, oder je nach individuellen Anforderungen können auch zusätzliche Schritte wie Spachteln, Füllern und Lackieren unternommen werden, um die gewünschte Oberflächenbeschaffenheit zu erzielen.

Bei der Auswahl der Farbe oder Beschichtung ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie mit der verwendeten Grundierung kompatibel ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Tipps und Tricks

Beim Grundieren gibt es einige Tipps und Tricks, die dir helfen können, ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen:

Achte darauf, die richtige Menge an Grundierung zu verwenden. Eine zu dünn aufgetragene Schicht kann zu unzureichender Haftung führen, während eine zu dicke Schicht die Trocknungszeit verlängern und zu ungleichmäßigen Ergebnissen führen kann.

Es ist auch ratsam, vorher eine Testanwendung durchzuführen, insbesondere auf empfindlichen Untergründen, um sicherzustellen, dass die Grundierung das gewünschte Ergebnis erzielt. Und um sich mit dem Material und der Anwendung erst einmal vertraut zu machen.

Während des gesamten Grundierungsprozesses sollte man Sicherheitsmaßnahmen wie das Tragen von Handschuhen und einer Atemschutzmaske beachten, um Hautirritationen oder das Einatmen von schädlichen Dämpfen zu vermeiden.

Häufige Fragen zum Thema Grundieren

Was ist eine Grundierung für das Auto?

Eine Grundierung ist die unterste und erste Schicht auf einem Fahrzeug. Die Aufgaben einer Grundierung bestehen darin, den Untergrund zu schützen, beispielsweise vor Korrosion, und ihn dauerhaft mit dem darauf folgenden Lackaufbau zu verbinden.

Welche Grundierung für Autolacke?

Wichtig ist die Auswahl der geeigneten Grundierung für die Fahrzeugoberfläche. Welcher Lack letztendlich aufgetragen wird, ist von nachrangiger Bedeutung. Grundsätzlich gilt jedoch, dass 2K-Produkte den 1K-Produkten immer vorgezogen werden sollten.

Wie lange muss die Grundierung trocknen Auto?

Die Trocknungszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Welches Material wurde verwendet? (1K oder 2K Produkt!?)

Wie dick ist die aufgetragenen Grundierung?

Welche Umgebungstemperatur liegt vor?

Wird die Trocknung beschleunigt? (z.B. Infrarot oder Kabinentrocknung)

In jedem Produkt sind diese Anweisungen im technischen Datenblatt enthalten. Selbst Profis greifen auf technische Datenblätter zurück, um sicherzustellen, dass sie Produkte, mit denen sie nicht regelmäßig arbeiten, korrekt verarbeiten.

Was passiert wenn man ohne Grundierung lackiert?

Direkt auf Blech lackieren:

Bei Effekt- bzw. Metalliclackierungen führt das direkte Lackieren auf Blech nicht nur zu einer mangelnden Haftung, sondern bewirkt auch, dass sich zunächst die im Basislack enthaltenen Aluminiumblättchen bei direktem Kontakt mit dem Stahlblech auflösen.

Dies äußert sich durch starke Verfärbungen in diesem Bereich, gefolgt von Korrosion.

Direkt auf Kunststoff lackieren:

Ohne Haftung entstehen durch das Auftragen eines geschlossenen Lackfilm bis zur ersten mechanischen Einwirkung an Kanten oder direkt auf der Oberfläche, beispielsweise durch Steinschlag oder Verformung, keine Abplatzungen.

Wenn jedoch eine kleine Beschädigung auftritt, löst sich der gesamte Lackaufbau nach und nach großflächig ab.

Direkt auf Holz lackieren:

Je nach Holzart kann das Holz den aufgetragenen Lack nahezu vollständig aufsaugen, oder es können aufgrund von unterschiedlichen Saugkräften, beispielsweise aufgrund der Maserung, Unregelmäßigkeiten auftreten.

Man kann das gewünschte Ergebnis bestmöglich erst nach der Trocknung und einer erneuten Lackierung erzielen.

Kann man auf Rost grundieren?

Man sollte nicht auf Rost grundieren, da er porös ist und unter anderem die Komponenten (wie z.B. Wasser u. Luft/Sauerstoff) enthält, die ein weiteres Rosten selbst unter einer Beschichtung ermöglichen.

Dieser Prozess führt unweigerlich zu einer Volumenvergrößerung und kann somit auch die darüber liegende Grundierung beschädigen, was wiederum die Stabilität des Untergrunds beeinträchtigt.

Warum vor dem Lackieren grundieren?

Die Grundierung gewährleistet zum Großteil die Haftung des Lackaufbaus auf dem Untergrund und glättet diesen in gewissem Maße. Allerdings werden nur geringfügige Unebenheiten beseitigt aufgrund der begrenzten Füllkraft, je nach Material.

Warum vor dem Spachteln grundieren?

Besondere Bedeutung kommt der Grundierung vor allem bei beschädigten Stellen auf Blech zu, an denen gespachtelt werden muss.

Bei Blechteilen: ist die Vorbeugung gegen Rost neben der Verbesserung der Haftung einer der Hauptgründe, warum eine vorherige Grundierung beim Spachtelauftrag unerlässlich ist. .

Bei Kunststoffen: ist vor dem Auftragen von Spachtelmasse eine Grundierung erforderlich, um eine Haftung gewährleisten zu können.

Genaueres zum Thema „Wieso vor dem Spachteln grundieren?“ findest du in einem anderen Beitrag von uns!

Kann man direkt auf Grundierung Lackieren?

Wenn die Beschaffenheit des Untergrunds ausreichend gut für einen Lackaufbau ist, kann man in den meisten Fällen, abhängig vom Material, direkt auf die Grundierung lackieren.

Empfehlenswert ist es jedoch immer die Grundierung vorher zumindest mit einem Schleifvlies leicht anzuschleifen um zusätzlich die Oberfläche zu vergrößern und somit die Haftung zu verstärken.

Sollte man Grundierung anschleifen?

In nur sehr wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise bei einer 1K Grundierung und einem anschließenden 2K-Produkt/Lack, kann man zur Not auch auf einen Zwischenschliff verzichten.

Das Anschleifen dient nicht nur zur Oberflächenvergrößerung, es entfernt auch die durch das Grundieren entstandene Struktur und ebenso die enthaltenen Staubeinschlüsse.

Wann braucht man eine Grundierung?

Um einen Lack- oder Farbauftrag zu ermöglichen, bedarf es besonders bei blanken, unbeschichteten Werkstoffen einer Grundierung.

Was ist beim Grundieren zu beachten?

1.Zu Beginn sollte man sich als aller erstes informieren welches Material man benötigt.

2.Um eine möglichst perfekte Oberfläche zu erzielen ist es wichtig sich an die Herstellervorgaben zu halten. ( technisches Merkblatt )

3.Auch das passende Werkzeug ist entscheidend über ein einwandfreies Ergebnis. ( technisches Merkblatt )                              

4.Der Untergrund muss vor dem Grundieren immer trocken, fett- und staubfrei sein.

5.Auch beim Grundieren sollte man einen Atemschutz und Handschuhe tragen um sich vor Lösemitteln zu schützen.

6.Das Material sollte möglichst gleichmäßig aufgetragen werden.

7.Man sollte nur in einem gut belüftendem Raum, an einem speziellen Platz mit Absaugvorrichtung oder in einer professionellen Lackierkabine grundieren.

8.Beachte die Trockenzeiten, bevor du mit weiteren Schritten beginnst.

Wie wird Grundierung aufgetragen?

Die effektivste und gleichmäßigste Methode ist das Auftragen mit einer Grundier-/Lackierpistole.

Hierbei entsteht eine sehr glatte aber auch dünne Schicht.

Durch das Verwenden einer Rolle oder eines Pinsels wird die Schicht in den meisten Fällen dicker, was zu einer gröberen Oberflächenstruktur führen kann. Beim Auftragen mit einem Pinsel kann das Ergebnis unter Umständen streifig aussehen, und bei minderwertigen Werkzeugen besteht die Möglichkeit, dass sich vereinzelt Borsten lösen.

Welche Grundierung unter Lack?

Was genau grundiert werden soll, ist entscheidend. Demnach musst du eine Grundierung wählen, die entweder hauptsächlich vor Korrosion schützt (bei Metallen), die durch spezielle Additive besonders gute Haftung ermöglicht (bei Kunststoffen) oder verhindert, dass der Untergrund den Lack ähnlich wie einen Schwamm aufsaugt (bei Holz).

Häufige Fehler beim Grundieren

Beim Grundieren können einige Fehler auftreten, die vermieden werden sollten:

Unzureichende Reinigung des Untergrunds:

Wenn man Schmutz, Fett oder alte Farbreste nicht gründlich entfernt, haftet die Grundierung nicht richtig, und das Ergebnis ist keine glatte und gleichmäßige Oberfläche.

Auftragen von zu wenig oder zu viel Grundierung:

Eine zu geringe Menge kann zu unzureichender Haftung führen während eine zu dicke Schicht lange Trocknungszeiten und ungleichmäßige Ergebnisse verursachen kann.

Ungeeignete Grundierung für spezifischen Untergrund verwenden:

Jeder Untergrund hat seine eigenen Anforderungen, daher ist es wichtig, die richtige Grundierung auszuwählen.

Material nicht nach Herstellerangaben mischen:

Wenn man zu wenig oder zu viel Härter verwendet, führt dies zu einer verschlechterten Durchtrocknung des Materials, und bei der Verwendung von Verdünnung sollte man darauf achten, die richtige Menge zu verwenden, um ein zu dick- oder dünnflüssiges Material zu vermeiden.

Material von verschiedenen Herstellern verwenden:

Neben dem richtigen Mischungsverhältnis solltest du ebenso darauf achten, dass dein Material aus den richtigen, von dem Hersteller vorgegebenen Komponenten besteht. Des weiteren kann das Mischen verschiedener Produkte von unterschiedlichen Herstellern zu unerwarteten Komplikationen führen.

Zusammenfassung

Das Grundieren ist ein wichtiger Schritt, der die Basis für die darauf folgende Beschichtung liefert. Eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds, die Auswahl der richtigen Grundierung und das korrekte Auftragen sind entscheidend für ein optimales Ergebnis.

Es gibt verschiedene Arten von Grundierungen, die je nach Untergrund und Anforderungen eingesetzt werden können. Daher ist es wichtig, die Herstellerangaben zu beachten und stets persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

Fazit

Das Grundieren ist ein unverzichtbarer Schritt, um eine perfekte Oberfläche zu erzielen. Eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds, die Auswahl der richtigen Grundierung und das korrekte Auftragen sind entscheidend für ein optimales Ergebnis.

Die verschiedenen Arten von Grundierungen ermöglichen es dir, den spezifischen Anforderungen deines Untergrunds gerecht zu werden.

Achte darauf, die Trocknungszeit einzuhalten und gegebenenfalls eine Nachbehandlung wie das Schleifen durchzuführen, um eine glatte und gleichmäßige Oberfläche zu erzielen.

Indem du Tipps und Tricks befolgst und häufige Fehler vermeidest, kannst du sicherstellen, dass deine Grundierungsarbeiten ihren Sinn und Zweck erfüllen.

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