Auto selber lackieren

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Heutzutage ergibt es durchaus Sinn, in vielen Bereichen wie beispielsweise dem Lackieren, nach ausführlicher Recherche selbst Hand anzulegen. Um bares Geld zu sparen, erklären wir dir in diesem Beitrag, wie du dein Auto selber lackieren kannst.

Auto selber lackieren
Quelle: lack-lounge.de

Auto selber lackieren – Rolle

In Fällen von Lackschäden, um die Karosserie des Fahrzeugs schnellstmöglich vor Witterungseinflüssen zu schützen, kann die Verwendung von Farbrollen durchaus in Betracht gezogen werden.

Bei Lackierungen, bei denen das optische Erscheinungsbild weniger wichtig ist, können Rostschutzgrundierungen und Lacke durchaus mithilfe einer Lackrolle aufgetragen werden.

z.B. *PREMIUM Lackier-Set/Farbroller

z.B. *2K EP-Primer inkl. Härter

  • Bei hochglänzenden Lackierungen ist dies jedoch nicht zu empfehlen!
  • Bei matten (Uni-) Lackierungen (z.B. Bundeswehr-Fahrzeugen) kann dies problemlos angewendet werden!

Achtung:

  • Je größer die Fläche und je wärmer die Umgebungs- und Objekttemperatur sind, desto länger sollte der bei 2K-Produkten hinzugefügte Härter sein.
    • (Bei kleinen Ausbesserungsarbeiten ist ein „kurzer“ Härter meist völlig ausreichend!)
  • Der Lack sollte in der Regel in mehreren dünnen Schichten mit kurzen Ablüftzeiten zwischen den einzelnen Schichten aufgetragen werden, um einen möglichst gleichmäßigen Auftrag und eine gute Deckkraft zu gewährleisten.

Auto selber lackieren – Spraydose

Das Lackieren eines Fahrzeugs mit einer Sprühdose kann durchaus eine kostengünstige Alternative sein.

z.B. *416 Carbonschwarz Metallic Basislack Sprühdose

z.B. *Spray Max 2K Klarlack, 400ml

Doch oft erkennt man schnell die Stellen, an denen Sprühdosen zum Einsatz kamen.

Gründe dafür sind häufig:

  • Farbton passt nicht!
    • Farbton, sollte dem Farbcode des Fahrzeugs entsprechen.
  • Matt auf glänzend!
    • Fläche ganz flächig schleifen und abdecken. Nach dem Auftrag des Basislacks zusätzlich mit Klarlack (idealerweise 2K-Klarlack) überarbeiten.
  • Mangelnde Vorarbeit!
    • Oberfläche sollte immer unabhängig von der angewendeten Technik (Rollen, Sprühen, Streichen) möglichst perfekt und glatt vorbereitet sein.
  • Übermäßig viel Schmutz und Saubeinschlüsse!
    • Das Auftragen des Basis- und Klarlacks (idealerweise 2K-Klarlack) sollte möglichst wegen Insekten, Blütenstaub usw. nicht im Freien erfolgen. Nach der Trockenzeit sollte die Oberfläche vollständig geschliffen und poliert werden.

Dennoch sollte einem bewusst sein, dass diese Methode optisch nur ein unbefriedigendes bis höchstens mittelmäßiges Ergebnis im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeuglackierungen hervorbringt.

Auto selber lackieren – Pistole

Die professionellste Methode den Lack auf dein Fahrzeug zu bringen ist mit einer Lackier-Pistole.

Doch um eine Lackierpistole nutzen zu können, bedarf es nicht nur viel Übung und Erfahrung, sondern neben dem entsprechenden Know-how, zusätzlich auch noch weiteres Equipment um den Lack im offenen Gebinde richtig verarbeiten zu können.

Dieses Equipment ist:

  • Kompressor
  • Wasser und Ölabscheider
  • Luftschlauch
  • Absauganlage
  • Mischbecher
  • Spritzbecher
  • Rührstäbe
  • Lacksiebe

Die Anschaffung dieser Dinge kann sehr schnell den finanziellen Rahmen sprengen, weshalb man immer vorher abwägen sollte, inwieweit es nicht eventuell sinnvoller wäre, den Schaden in einer professionellen Lackiererei beheben zu lassen.

Auto selber lackieren – Kosten


Egal für welche Methode des Auftragens von Grundierung und Lack man sich letztendlich entscheidet, belaufen sich die Material-Kosten (in etwa)

für eine Reparaturlackierung (ohne Arbeitszeit):

  • bei hochwertigen Verbrauchsmaterial,
  • einer professionelle Ausführung,
  • bei „üblichen gebrauchten Zustand“
    • des Fahrzeugs bzw. der Bauteile

(üblicher gebrauchter Zustand=einige Dellen, Steinschläge, Kratzer)

  • bei einer Ganzlackierung
    • ca. 1500,- bis 2000,- Euro
  • bei einem Vorderbau (Stoßfänger, Motorhaube, 2x Kotflügel)
    • ca. 500,- bis 750,- Euro
  • bei einer Motorhaube
    • ca. 200,- bis 300,- Euro
  • bei einem Stoßfänger
    • ca. 150,- 200,- Euro
  • bei einer Spiegelkappe
    • ca. 20,- bis 30,- Euro

Diese Summen ergeben sich durch den Verbrauch von:

Nicht mit eingerechnet sind (ggf.):

  • Mietkosten
    • (für den Gebrauch der Werkstatt, Werkzeug oder einer Lackierkabine)
  • Heizkosten
    • (für eine beschleunigte Trocknung in einer Lackierkabine)
  • Wertverlust
    • (beim Wiederverkauf aufgrund eines mangelhaften Ergebnisses)

Auto selber lackieren –

20 Schritte

Wenn du dein Auto selbst lackieren möchtest, musst du die folgenden Schritte einhalten, um ein professionelles Ergebnis zu erzielen:

Das Instandsetzen

  • Reinigen der Fläche:
    • Als Erstes ist es wichtig, die beschädigte Fläche zu reinigen und auf weitere Schäden zu untersuchen. Dabei sollte immer in zwei Schritten vorgegangen werden.
      • wässriger Silikonentferner für Schmutz, Salze usw.
      • herkömmlicher Silikonentferner für Fette, Teerflecken usw.
  • Richten der Schadstelle:
    • Auch ohne teure Richtwerkzeuge kannst du mit einfachen Mitteln wie einem Hammer Dellen und Verformungen zurück klopfen, um den späteren Spachtelauftrag zu verringern.
    • Oder thermoplastische Kunststoffe (= die sich in einem bestimmten Temperaturbereich einfach verformen lassen Quelle: Chemie.de) kannst du ganz einfach mit einem Fön und einer Stielspachtel wieder in Form bringen.
  • Verschleifen der Schadstelle:
    • Um eine möglichst glatte Schadstelle zu erhalten, musst du diese von jeglichen Lackresten befreien. Hierzu kannst du mit sehr grobem Schleifpapier z.B. P80 beginnen, aber stufenweise bis mindestens P240 feiner nachschleifen.

Die Vorbereitung

  • Abdecken der Schadstelle:
    • Decke die umliegenden Flächen und bei Bedarf den Rest des Fahrzeugs sorgfältig mit Abdeckpapier und Klebeband ab. Achte darauf, ausreichend Platz zwischen der Schadstelle und dem Papier zu lassen und vermeide es, beim Abdecken scharfe Kanten mit dem Klebeband oder dem Papier auf den Oberflächen zu erzeugen
  • Grundieren:
    • Verwende eine für den Untergrund geeignete 2K-Grundierung, um eine Haftung zu gewährleisten oder gleichzeitig auch Rostschutz zu bieten.
  • Schleifen:
    • Schleife die Grundierung an, um die Oberfläche zu vergrößern und eine bessere Haftung zwischen Grundierung und Spachtel sicherzustellen. Befreie anschließend die Fläche mit Hilfe von wässrigem Silikonentferner von Schleifstaub.
  • Spachteln:
    • Trage einen passenden Spachtel auf und verschleife ihn, um die Schadstelle in die gewünschte Form zu bringen und die Oberfläche zu glätten.
  • Reinigen:
    • Entferne den Schleifstaub von der Oberfläche. Verwende hierzu ein Mikrofasertuch und gegebenenfalls auch einen herkömmlichen, aber sehr kurzen Silikonentferner. Zusätzlich kannst du noch vorhandene Poren im Spachtel mithilfe von Druckluft frei blasen.
  • Abdecken:
    • Decke den reparierten Bereich erneut mit Abdeckpapier und Klebeband ab. Achte auch hier darauf, um scharfe Kanten zu vermeiden, ausreichend Platz zwischen der Schadstelle und dem Papier zu lassen
  • Füllern:
    • Trage den Füller in mehreren dünnen Schichten auf. Erschaffe einen weichen Übergang zwischen Schadensstelle und Abdeckpapier. Der Füller sollte idealerweise die zum darauffolgenden Farbton passende Graustufe besitzen, um unnötigen Materialverbrauch zu verhindern und die Deckkraft des späteren Lacks zu gewährleisten.
  • Schleifen:
    • Schleife vorsichtig mit der Hand (Schleifklotz) und bestenfalls danach mit einer Maschine (Exzenterschleifer) die „gefüllerte“ Fläche. Verwende ein Kontrollpulver und verschleife mit dessen Hilfe die Struktur des Füllers und die Übergangszone. Achte darauf, nicht zu viel abzutragen, und vermeide es, an den Kanten „durch“ zu schleifen.
  • Reinigen:
    • Entferne auch hier den Schleifstaub oder, falls nass fein nachgeschliffen wurde, die Schleifbrühe. Reinige die Fläche erneut mit wässrigem Silikonentferner und danach mit konventionellem Silikonentferner.

Das Abdecken

  • Abdecken:
    • Die Kunst des Abdeckens erfordert eine präzise Vorgehensweise, die je nach Bauteil, Fahrzeugmodell oder Form variieren kann. Eine Vielzahl von Techniken und Methoden kann zum Einsatz kommen, um nicht zu lackierende Bereiche abzudecken. Das Ziel ist es, nach Abschluss des Lackierprozesses und Entfernung des Abdeckmaterials ein Ergebnis zu erzielen, das sich von der Werkslackierung möglichst nicht unterscheidet.

Das Lackieren

  • Reinigen:
    • Bevor das Lackieren beginnen kann, muss die Fläche erneut mit Hilfe von Mikrofasertüchern und wässrigem sowie konventionellem Silikonentferner gereinigt werden. (Um mögliche Fingerabdrücke sowie Salz- und Fettrückstände von den Händen, die während des Abdeckens auf die Fläche gelangt sind, zu beseitigen)
  • Abstauben:
    • Verwende direkt vor dem Auftragen des Lackes ein Staubbindetuch, um die Fläche zu entstauben. Gleichzeitig blase mit Druckluft in Spalten, Löcher und über die Fläche, um auch dort eventuelle Staubpartikel zu entfernen.
  • Basislack:
    • Trage den Basislack in horizontalen, sich überlappenden Bahnen von unten nach oben satt auf. Denke daran, dass bei Effektfarbtönen zusätzlich ein Effektgang gespritzt werden muss. Verwende dabei idealerweise die vom Hersteller vorgeschriebene Pistolenart mit der richtigen Spritzdüsengröße.
  • Klarlack:
    • Spritze den Klarlack zunächst nur auf die Fläche. Trage ihn nach einer kurzen Ablüftzeit von einigen Minuten dann auch auf Kanten und erneut auf die Fläche auf. Nutze hochwertige 2K-Klarlacke, um den Basislack vor Witterungseinflüssen zu schützen und ein langanhaltendes, hochglänzendes Finish zu erreichen.

Das Finish

  • Schleifen:
    • Das Auftreten von Staubeinschlüssen lässt sich nur in den wenigsten Fällen vermeiden. Verschleife diese mit geeigneten Schleifblüten oder einem Schleifpapier mit der Körnung P2000. Es wird dir leichter fallen, die Fläche zu polieren, wenn du mit einem kleinen Exzenterschleifer und P3000-Schleifpads fein nachschleifst.
  • Polieren:
    • Polier die von dir geschliffene Fläche, indem du fachmännisch mit Hilfe einer Poliermaschine, Polierpads und Polituren die einzelnen Stufen des Herstellers einhältst. In der Regel beginnst du mit einer Schleifpaste, fährst dann fort mit Hochglanz und schließt schließlich je nach Farbton mit einer Antihologrammpolitur ab.
  • Reinigen:
    • Reinige zum Abschluss die von dir polierte Fläche. Beseitige dabei auch eventuellen Polierstaub von den angrenzenden Flächen. Hierfür verwendest du Mikrofasertücher in Verbindung mit Druckluft.

Auto selber lackieren – Ausbessern

Das Ausbessern von kleineren Schäden am Auto kann durchaus auch in Eigenregie geschehen. Informiere dich jedoch zuvor über die verschiedenen Methoden, die dir zur Auswahl stehen, wie beispielsweise

Spot-Repair oder Smart-Repair.

Möglicherweise kann die Schadstelle bereits mit einfachen Mitteln nahezu vollständig entfernt werden!

Teste zunächst dies:


  • Sind hauptsächlich Abriebspuren an der Schadstelle?
    • Um die Abriebspuren zu entfernen, benutze ein mit beispielsweise Nitro-Verdünnung getränktes Mikrofasertuch und wische darüber.
  • Sind die Kratzer nur oberflächlich?
    • Verschleife die Kratzer vorsichtig mit P1200 und P2000 Schleifpapier und versuche dann, diesen Bereich zu polieren. (Zu tiefe Kratzer sind meistens mit dem Fingernagel spürbar.)

Auto selber lackieren – mit Lackstift

Kleinere Schadstellen wie Beschädigungen an Türkanten können oft schon allein mit einem Lackstift optisch beseitigt werden. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten.

  • Wenn bei Beschädigungen an Türkanten bereits der Untergrund zu sehen ist, musst du, bevor du diese mit einem Lackstift bearbeitest, punktuell Grundierung auftragen.
  • Nicht alle Farbtöne lassen sich problemlos mit einem Lackstift tupfen. Vor allem bei hellen Effektfarbtönen kann es sein, dass du zunächst ein schichtdickeres 2K-Produkt wie einen Klarlack vorlegen musst, um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen.
  • Wenn du den Pinsel in den Basislack eintauchst, tupfe ihn zunächst an einer anderen Stelle ab, bevor du ihn auf der Schadstelle anwendest. Dadurch verhinderst du, dass zu viel Material punktuell aufgetragen wird und Tropfen entstehen.
  • Beschädigungen in der Mitte einer Fläche sollten oft nur mit Basislack getupft werden. Der Klarlack bildet aufgrund der Oberflächenspannung Tropfen und stark sichtbare Ränder.
  • Beim Auftragen des Klarlacks an Kanten kannst du im Nachhinein, solange er noch nass ist, der Oberflächenspannung optisch entgegenwirken, indem du vorsichtig mit einem Finger (mit Handschuhen) den Rand des Klarlacks antippst. Dadurch werden diese etwas geglättet und sind weniger auffällig.

Häufige Fragen & Antworten

Kann man ein Auto selbst lackieren?

Durch gründliches Informieren und Recherchieren ist es durchaus möglich, ein Auto selbst zu lackieren.

Man sollte sich aber dennoch bewusst sein, dass es sich um ein sehr komplexes Thema handelt und das Erzielen zufriedenstellender Ergebnisse in vielen Bereichen auch viel Übung erfordert.

  • Nicht empfohlen, hochwertige Fahrzeuge selbst zu lackieren.
    • Bei hochwertigen Fahrzeugen ist es weniger zu empfehlen, Reparaturen aufgrund mangelnder Übung, Erfahrung, Material und Werkzeug selbst durchzuführen.
  • eventuell droht Wertverlust beim Wiederverkauf.
    • Es sollte unbedingt mit einberechnet werden, dass sich bei unzureichenden Ergebnissen sehr schnell ein entsprechender Wertverlust ergeben kann, sollte man das Fahrzeug wieder verkaufen wollen.

Zuvor eine grobe Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen!

Wie viel kostet es ein Auto selbst zu lackieren?

Je nach bereits vorhandenem Material, Werkzeug, Werkstätte und Wissen können Kosten von 20,- bis 30,- Euro für eine Spiegelkappe, aber auch 1500,- bis 2000,- Euro für ein ganzes Auto entstehen.

Ist Auto lackieren schwer?

Ja, das Lackieren eines Autos ist eine komplexe Aufgabe, bei der je nach eigenen Ansprüchen und erwünschten Ergebnissen viel Wissen, Übung und Erfahrung nötig sind.

Zudem benötigt man auch besonderes Material, Werkzeug und eine Werkstatt.

Welche Schritte beim Auto lackieren?

Je nach Schaden erfordert es etwa 20 Schritte, um ein Auto fachmännisch zu lackieren.

  1. Reinigen der Fläche
  2. Richten der Schadstelle
  3. Verschleifen
  4. Reinigen
  5. Abdecken
  6. Grundieren
  7. Schleifen
  8. Spachteln
  9. Reinigen
  10. Abdecken
  11. Füllern
  12. Schleifen
  13. Reinigen
  14. Abdecken
  15. Reinigen
  16. Abstauben
  17. Basislack
  18. Klarlack
  19. Schleifen
  20. Polieren

Wie viel muss man vor dem lackieren schleifen?

Die Oberfläche muss idealerweise ganzflächig und gleichmäßig angeschliffen werden, um eine Haftung zu gewährleisten.

Bei gefüllerten Flächen muss zusätzlich die Struktur verschliffen werden, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erhalten.

Wie viele Schichten muss man lackieren?

Der gesamte Lackaufbau eines Fahrzeugs bei einer Reparatur besteht mindestens aus zwei und höchstens aus vier unterschiedlichen Schichten.

  • Grundierung
  • Lack (bei Zweischichtlackierungen besteht diese aus zwei verschiedenen Schichten: Basislack u. Klarlack)

Sollte die Oberfläche geglättet oder Beschädigungen beseitigt werden müssen, muss zusätzlich zum Spachtelauftrag eine Schicht Füller aufgetragen werden.

  • Grundierung
  • (Spachtel)
  • Füller
  • Lack
    • bei Zweischichtlackierungen besteht diese aus zwei verschiedenen Schichten: Basislack u. Klarlack,
      • Perleffekt-Lackierungen bestehen sogar aus drei Schichten: Grundton, Lasur u. Klarlack
      • Effektfarbtöne bei denen der Klarlack eingefärbt wird bestehen ebenfalls aus drei Schichten: Grundton (meistens Silber), Lasur (eingefärbter Klarlack) u. Klarlack

Je nach Spritzdüsengröße und Material wird jede Schicht durch 2-3 Spritzgänge aufgetragen.

  • Grundierung i.d.R. 2 Spritzgänge
  • Füller i.d.R. 3 Spritzgänge
  • Basislack i.d.R. 2 Spritzgänge
  • Klarlack i.d.R. 2 Spritzgänge
    • insgesamt = 9 Spritzgänge

Dies ergibt in der Regel insgesamt neun Spritzgänge.

Fazit

Das Auto selbst zu lackieren kann eine lohnende Erfahrung sein, sowohl finanziell als auch persönlich. Durch das Erlernen und Anwenden des Wissens sowie das Beachten wichtiger Aspekte kannst du nicht nur Geld sparen, sondern auch wertvolle Fähigkeiten entwickeln. Die anfänglichen Investitionen in Materialien und Werkzeug können sich über die Zeit hinweg amortisieren, da du sie für viele zukünftige Projekte wiederverwenden kannst.